Digitalisierung ist das Haar in unser aller Suppe

Das Thema Digitalisierung hängt wie ein Damoklesschwert über unser aller Leben und wird in allen Medien durchs Dorf getrieben. Bestenfalls, wie bei mir, arbeitet man in einem Unternehmen, dass sich mit diesem Thema auseinandersetzt und versucht die Mitarbeiter zu befähigen, sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, zumindest im Unternehmenskontext. Im schlimmsten Fall bleibt man außen vor, liest immer nur davon und versteht – nichts. Laut einer Studie der Initiative D21 aus 2018, fühlt sich tatsächlich jeder Dritte in der digitalen Welt überfordert, 20 % der Deutschen nutzen nicht mal das Internet.

Digitalisierungsexperten – oft mehr Schein als Sein

Es scheitert ja meist schon an der Kommunikation. Die Digitalisierung hat eine neue Sprache hervorgebracht, die nur Ausgewählte verstehen. Nicht mal nur deshalb, weil größtenteils englische Worte benutzt werden, sondern weil sie offensichtlich in einem Kontext entstanden ist, den man schlicht und einfach nicht kennt und, bis auf einige Ausnahmen, auch nicht braucht. Und immer, wirklich immer, beschleicht mich das Gefühl viel zu wenig davon zu verstehen, obwohl es doch scheinbar so bedeutend ist. Und auch immer, wirklich immer, gibt es selbsternannte Experten oder Vordenker, die den Anschein erwecken, sie hätten den vollen Durchblick und mich wie einen Vollpfosten dastehen lassen.

Tipp:

Wer trotzdem mitreden möchte, dem kann ich diesen Artikel wärmstens ans Herz legen: „So werden Sie zum digitalen Schaumschläger “ alternativ das Lexikon der Digitalisierung: Diese 12 Begriffe sollte jeder kennen

Ich habe heute leider kein Foto für Dich

Gibt man den Begriff Digitalisierung bei Google ein, erscheinen 27.000.000 Ergebnisse – nur deutschsprachige! Um es mal mit Heidi Klum auszudrücken: Die digitale Transformation hat oft kein Foto für mich. Ich weiß zu wenig, verstehe die Zusammenhänge nicht, werde mit Informationen überflutet und fühle mich ganz klein und unscheinbar angesichts der vielen schlauen Beiträge, von denen ich nicht mal weiß, ob sie für mich eine Bedeutung haben sollten. Oder noch schlimmer, vielleicht verpasse ich sogar etwas richtig sinnvolles und nützliches, weil ich allmählich einfach des ganzen Themas müde bin und es unendlich anstrengend ist am Ball zu bleiben? Wie schade wäre das denn?

Ich nehme die Challenge an

Zwischendurch blitzt nämlich etwas auf. Ein Gedanke, eine Software, ein Erlebnis von dem ich denke, dass ist jetzt richtig cool. Etwas, dass dank der Digitalisierung möglich ist und mir mein Leben erleichtert oder neue Möglichkeiten schafft. Jetzt siegt dann doch der Wille mich nicht unterkriegen zu lassen. Mir die Dinge rauszupicken, die mein Leben, meine Arbeit, mein Miteinander mit Menschen betreffen und es vielleicht sogar bereichern und vereinfachen. Bestes Beispiel: Ich starte mit diesem Blog. Denn ich bin sicher, dass es viele Menschen gibt, denen es so geht wie mir. Die nicht als Millennials schon quasi digitale Muttermilch zu sich genommen haben und Tablet vor Mami sagen konnten. Und die gemeinsam mit mir diese Challenge annehmen wollen: Herauszufinden, wie die digitale Transformation mein Alltagsleben konkret beeinflusst und verändern kann. Und mich vom „Opfer“ zum „Täter“ macht.

Und hier kommt die Shiftschool ins Spiel! Aber dazu schreibe ich einen eigenen Artikel – oder mehrere.

Es gibt übrigens viele Menschen die Angst vor der Digitalisierung haben. Bei der Anti-Digital-Angst-Blogparade kann jeder einen Beitrag zu dem Thema veröffentlichen und so seine Gedanken teilen. Und es tut gut zu wissen, dass man damit nicht alleine ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge